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"Hochwertige Verarbeitung und Funktionalität vereinen sich in individueller Schönheit."
(Ulrich Müther)

Wir stellen uns vor

Heute: Unsere Projektgestalterin Sandra Kerkhoff

13.03.2014
Das Competentia Kompetenzzentrum Frau & Beruf Emscher-Lippe in Castrop Rauxel hat zusammen mit der Arbeitsgruppe Frauen in Führung / Frauen in beruflicher Entwicklung vor kurzem das Begleitheft mit dem Titel "12 Frauen - 12 Berufe- 12 Wege" veröffentlicht. In diesem Begleitheft stellen zwölf Frauen aus der Region ihrem beruflichen Werdegang vor. All diese Frauen haben Neuanfänge gewagt, sind Umwege gegangen und haben neue Richtungen entdeckt. Eine von Ihnen ist unsere Projektgestalterin Sandra Kerkhoff, die wie bei einer "Rolle vorwärts" einen beherzten Schritt in eine unbekannte Zukunft gegangen ist.

Anbei finden Sie den Originalbeitrag aus dem Begleitheft, welches Sie auch komplett auf der Homepage des Kompetenzzentrums www.cometentia.nrw.de unter der Rubrik "Interessantes" und der anschließenden Publikationsdatenbank finden können:


"Ihren ersten Arbeitsvertrag als Gestalterin hatte Sandra Kerkhoff bereits unterschrieben, da hatte sie ihr Studium noch nicht ganz abgeschlossen. „Ich bin eine der wenigen aus meinem Kurs, die schon in der Prüfungsphase eine Stelle hatte. “Dass die Absolventin der Akademie Gestaltung im Handwerk bei der Anton Müther GmbH in Haltern überzeugen konnte, verdankt sie auch der Offenheit des Inhabers. „Man braucht Arbeitgeber, die diesen Abschluss kennen, einordnen können oder dafür offen sind“, sagt Sandra Kerkhoff. Die Anton Müther GmbH, spezialisiert auf Wellnessanlagen und Saunabau, hatte die Stelle für Design und Planung ausdrücklich nicht nur für Architektinnen, sondern auch für Gestalterinnen ausgeschrieben.

Das Berufsbild „Gestalterin im Handwerk“ bzw. „Meistergestalterin (HWK)“ hätte Sandra Kerkhoff nicht als Berufswunsch formulieren können, als sie fragte, wie es nach dem Abitur weitergehen kann. „Ursprünglich wusste ich nicht, was ich wirklich machen will. Berufsorientierung ist am Gymnasium weniger Thema.“ Sie machte ein Praktikum in einer Tischlerei, weil sie schon damals Spaß am Gestalten und Räume einrichten gehabt hat, und entschied sich zunächst für eine Ausbildung zur Tischlerin. Ihr Plan: Im Anschluss vielleicht Innenarchitektur studieren.

Über ihren Ausbildungsbetrieb wurde sie dann auf die Akademie für Gestaltung aufmerksam und war begeistert von dem praxisorientierten Studium. „Innenarchitektur ist sehr überlaufen, ich habe jetzt einen Abschluss, den nicht viele haben und der mit der Mischung aus Design und Handwerk tolle Perspektiven eröffnet. Als ich dieses Ziel vor Augen hatte, da hat sich der Weg ergeben.“ Für das dreijährige Vollzeitstudium, Studiengebühren, Material und Projekte reicht das MeisterBaföG nicht aus, nebenbei hat Sandra Kerkhoff als Tischlerin ihr Geld verdient. „Manchmal war es schwierig, alles unter einen Hut zu bekommen. Aber ich wusste: Das ist das, was ich wirklich machen will. Und dann ist es nicht so schwer, durchzuhalten.“ „Es ist nicht mehr so ungewöhnlich, dass eine Frau im Tischlerberuf arbeitet, wie noch vor zehn Jahren“, sagt Sandra Kerkhoff über ihre Erfahrungen mit
Männer- und Frauenrollen im Beruf. „Am Anfang muss man sich an den Umgang gewöhnen, darf sich nicht scheuen mit anzupacken und auch nicht pingelig sein, wenn es auf der Baustelle nur ein Dixieklo gibt.“

Heute steht Sandra Kerkhoff nicht mehr in der Werkstatt. Aber ihre Ausbildung kommt ihr zugute. „Das Handwerk gelernt zu haben, ist ein Riesenvorteil für meine Arbeit: schon bei der Planung zu wissen, was konstruktiv funktioniert und das erklären zu können.“ Bei der Anton Müther GmbH, die europaweit Projekte wie Saunalandschaften, Spa-Bereiche und Wellnessanlagen realisiert, ist sie zuständig für das gesamte Design, von der Planung, über die Präsentation des Entwurfs beim Kunden bis zur Übergabe an die Werkstatt. „Nach der Ausbildung und dem Studium bin ich froh, jetzt hier arbeiten zu können und weiter Erfahrungen zu sammeln. Meine Arbeit macht mir einfach Spaß, ich kann kreativ sein und mich weiterentwickeln. Dass ich als Berufsanfängerin für den Bereich Design hier im Unternehmen zuständig bin, finde ich schon ziemlich gut.“

„Ich habe einen Abschluss , den nicht viele haben und der mit der Mischung aus Design und Handwerk Perspektiven eröffnet. Als ich dieses Ziel vor Augen hatte , da hat sich der Weg ergeben.“

Wir als Anton Müther GmbH sind froh, dass sich "dieser Weg" ergeben hat und sind stolz auf den Werdegang unserer Mitarbeiterin. Unser Dank gilt auch Competentia-Zentrum, welches tolle Arbeit leistet und uns den Beitrag freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.





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